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Gerüchteküche
Produkt 11 / 28
Cosi fan tutte
Die Offiziere Ferrando und Guglielmo diskutieren mit dem
lebenserfahrenen Don Alfonso über die Treue der Frauen. Die beiden
jungen Herren sind sich der Standhaftigkeit ihrer beiden Verlobten, der
Schwestern Fiordiligi und Dorabella, sicher; Don Alfonso hingegen ist
anderer Meinung und schließt eine Wette ab: Er will beweisen, daß die
Treue der Frauen keine 24 Stunden anhält: Den beiden jungen Frauen wird
eine notwendige Abreise der Liebhaber vorgespielt. Bis zur
Unkenntlichkeit verkleidet, tauchen die beiden Offiziere als "Fremde"
wieder auf und werden von Don Alfonso als alte Freunde begrüßt. Die
Damen entfernen sich vorerst indigniert. Daraufhin behaupten die
"Fremden", aus verschmähter Liebe Gift trinken zu müssen und spielen
eine Sterbeszene vor. In den Damen erwacht Mitleid, und so dauert es
nicht lange bis sie, nachdem die beiden von der als Arzt verkleideten
Zofe Despina "geheilt" worden sind, die beiden Neulinge unter sich
aufzuteilen. Sie haben dabei, ohne es zu wissen, die ursprünglichen
Partner getauscht. Alfonso und Despina bringen die gewechselten Paare
zusammen. Guglielmo und Ferrando beschließen daraufhin, die Damen zu
bestrafen. Don Alfonso rät jedoch zur Bedachtsamkeit: Man solle die
Frauen nehmen, wie sie seien. Er und Despina spielen die Komödie
weiter. Eine Hochzeitstafel wird gerichtet, der Notar eilt herbei
(wieder ist es die verkleidete Despina), Ehekontrakte werden eiligst
geschlossen. Aber da meldet Don Alfonso die Rückkehr der früheren
Liebhaber. Aufgeregt versteckt man die neuen Ehemänner. Diese
erscheinen gleich darauf als Offiziere, in ihrer ursprünglichen
Adjustierung. Alfonso läßt sie die Ehekontrakte finden, die Damen
müssen bekennen. Ferrando und Guglielmo stürzen hinaus, um die
"Konkurrenten" zu töten, kehren aber gleich wieder in der Verkleidung
zurück. Das Versteckspiel hat ein Ende. Die Offiziere bezahlen ihre
Wettschuld und sinken den "richtigen" Damen in die Arme. Ende gut,
alles gut?
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